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Energiesparberatung vor Ort: vor ortein lohnendes Angebot
Die Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung
in Wohngebäuden („Vor-Ort-Beratung“)
ist eine wichtige Hilfe für alle Haus- und Wohnungseigentümer,
die bereit sind, für Energieeinsparung und
Umweltschutz Geld insbesondere in Wärmedämmung,
die Erneuerung der Warmwasserbereitung,
den Austausch ihrer Heizungsanlage und in Anlagen
zur Nutzung erneuerbarer Energien zu investieren.

Was wird gefördert?

Gefördert wird eine Vor-Ort-Beratung, die sich umfassend
auf den baulichen Wärmeschutz, die Wärmeerzeugung
und -verteilung sowie die Warmwasserbereitung
und Nutzung erneuerbarer Energien bezieht und
die durch einen besonders qualifizierten Ingenieur
bzw. eine Ingenieurin oder eine(n) Gebäudeenergieberater(
in) (HWK) vorgenommen wird.
Auch thermografische Untersuchungen werden
gefördert. Als Teil der Vor-Ort-Beratung mit bis zu
100,- Euro zusätzlich, als separates Gutachten mit
150,- Euro, jedoch höchstens 50% der Kosten.
Informationen zu Energieberatern, die in Ihrer
Region eine „Vor-Ort-Beratung“ vornehmen können,
finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamtes
für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA),
Frankfurter Str. 29-35, 65760 Eschborn, www.bafa.de
unter „Energiesparberatung“.

Förderungsvoraussetzungen für Gebäude:
- Sie müssen sich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden.
- Bis zum 31.12.1994 muss der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige
  erstattet worden sein.
- Mindestens 50 % der Gebäudefläche muss derzeit zu Wohnzwecken
  genutzt werden oder das Gebäude muss
  ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet worden sein.

Wer wird gefördert?
vor ort2Eine Energiesparberatung vor Ort können grundsätzlich
alle Gebäude- und Wohnungseigentümer in
Anspruch nehmen, sofern sich die Beratung auf das
gesamte Gebäude bezieht. Die Letztgenannten allerdings
nur dann, wenn sichergestellt ist, dass die zu
einer ordnungsgemäßen Beratung erforderlichen
Daten über den Zustand der Heizungsanlage und die
bauliche Beschaffenheit des Gebäudes erhoben werden
können. Mieter oder Pächter eines Gebäudes können
eine Beratung ebenfalls in Anspruch nehmen,
sofern sie die schriftliche Erlaubnis des Eigentümers
erhalten haben.
Die Beratungsempfänger können natürliche oder
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich
der Wohnungswirtschaft) und des Agrarbereichs
können beraten werden, sofern ihre Umsätze
im Geschäftsjahr vor der Antragstellung die Höhe von
50 Mio. Euro oder eine Bilanzsumme von 43 Mio. Euro
bei Gewerbebetrieben respektive 1 Mio. Euro bei Agrarbetrieben
nicht überschritten haben.
Beraten werden können ferner alle Einrichtungen,
die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche
Zwecke verfolgen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind alle Unternehmen,
an denen juristische Personen des öffentlichen
Rechts mit Mehrheit beteiligt sind.
Ausgeschlossen sind von der Förderung auch alle
Objekte, die in den letzten acht Jahren bereits Gegenstand
einer nach diesen Richtlinien geförderten Vor-
Ort-Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung
waren.

Die Kosten der Vor-Ort-Beratung
                                                                                                                 

Eine detaillierte und arbeitsaufwändige Beratung
durch hochqualifizierte Spezialisten gibt es nicht umsonst.
Da eine vernünftige und sparsame Energieverwendung
aber auch im gesamtgesellschaftlichen
Interesse liegt, beteiligt sich der Staat mit einem Festbetrag
an den Beratungskosten.
Der Zuschuss zur Vor-Ort-Beratung wird entsprechend
als nicht rückzahlbarer Festbetrag an den antragstellenden
Berater als Projektförderung ausgezahlt.
Er beträgt 300,- Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser
sowie 360,- Euro für Wohnhäuser mit mindestens
drei Wohneinheiten, höchstens jedoch 50 % der
Beratungskosten.
Für die Integration von zusätzlichen Hinweisen
zur Stromeinsparung wird ein Bonus von 50,- Euro
gezahlt.
Es können jetzt auch separate Thermografiegutachten
oder die zusätzliche Integration von thermografischen
Untersuchungsergebnissen in den Vor-Ort-
Beratungsbericht gefördert werden. Auch eine Beratung
zur Stromeinsparung wird bei Bedarf einbezogen.

 

Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

PDF: 136,6 KB

Mai 2008